Im Zug ist gut und gemütlich stricken und häkeln. Bisher war das allerdings auch immer ein bisschen Papierkrieg: Notiert werden musste, in welcher Reihe wieviele Maschen abgenommen, zugenommen oder abgekettet wurden. Schultern, Armkugeln oder Bündchen sollen ja stimmen. Mitnehmen musste ich außerdem Musterzeichnungen oder die Erklärung von Musterrapporten. Jetzt habe ich diese Angaben im Knitulator und damit auf meinem Tablet gespeichert, das sowieso immer dabei ist (wegen der Musik und weil ich so überall meinen Weg finde): Das ist viel praktischer.

Projekte anlegen mit dem Knitulator

Projekte anlegen mit dem Knitulator

Stricke ich einen Pullover, lege ich dazu ein Projekt an: Die Funktion findet sich auf der Rechnerseite links oben unter dem Menü, das unter den drei waagerechte Strichen angelegt ist. Erstmal ist die Projekte-Seite leer, wer aber auf den Plus-Knopf unten rechts drückt, kommt zur Projektauswahl mit den Icons für alle möglichen Handarbeiten (s. rechts). Ein Fingertipp auf den Pullover, dem Projekt einen Namen geben und mit einem Tipp auf das Diskettensymbol abspeichern. Auf der nächsten Projektseite können Bilder, Musterrapporte sowie die Maschenprobe eingegeben werden, danach die Größe und mit ihr alle wichtigen Maßpunkte, die man zum Ausarbeiten eines Pullovers braucht. Wer lieber ohne großes Rechnen losnadelt, kann sich hier Schritt für Schritt die Angaben speichern, die er für die nächsten Teile wieder braucht: So sind die Angaben gut gespeichert, können wo auch immer abgerufen werden – und legen die Grundlage für Anleitungen, wenn Du sie von Deinen Lieblingsstücken schreiben und verbreiten willst.